Eine gut ausgebaute Strasse führt ab Alice Springs in die östlichen McDonnell Ranges. Herausragendes Merkmal der East McDonnell Ranges sind die imposanten Durchbrüche (Gaps), welche das Wasser geformt hat und die Schluchten (Gorges).
Der erste Durchbruch heisst Emiliy Gap. Das Wasser hat hier einen tiefen Durchgang durch den Gebirgszug herausgewaschen. Für die Aboriginees ist Emily Gap ein heiliger Ort. Es gibt hier auch Wandmalereien aus früheren Zeiten. Eindrücklich sind die weissen Stämme der Eukalyptusbäume, welche im ausgetrockneten Flussbett wachsen.
Jessie Gap ist der zweite Durchbruch. Die Aeste und Wurzeln der alten Eukalyptusbäume bringen hier seltsame Formen hervor, welche oft an Gesichter oder Tiere erinnern.
Aufgrund der staubigen Wettersituation konnten wir die einsamen Weiten der East McDonnell Ranges nur erahnen.
Eine gute Touristenstrasse führt zum Corroboree Rock, welcher aus härterem, dunkleren Gestein besteht. Auch der Corroboree Rock ist für die Aboriginees ein heiliger Ort.
In der Trephina Gorge lebt eine gut getarnte Tierwelt. So haben wir erst bei der Auswertung unserer Fotos bemerkt, dass neben dem fotografierten Vogel auch noch eine Eidechse auf dem Bild ist.
Ross River ist ein Ferien-Resort. Das Restaurant ist auch über Mittag offen und bietet dem hungrigen Durchreisenden währschafte, typisch Australische Gerichte an.
Das staubige und bedrohlich wirkende Wetter erlaubte es nicht, über die N'dhala Gorge und am Todd River entlang oder über Arltunga und am Mt. Laughlen vorbei zurück nach Alice Springs zu fahren. So wählten wir wohl oder übel den geteerten Highway.
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