Ab der Glen Helen Lodge wird der Larapinta Drive zur Gravel Road. Diese Naturstrasse ist eine der übleren Sorte. Die Spuren, Löcher und losen Steine erfordern vom Fahrer eine grosse Konzentration, so dass dieser kaum Gelegenheit bekommt, die eindrückliche Landschaft zu geniessen.
Die Luft war immer noch sehr staubig vom Sandsturm, welcher drei Tage vorher wütete. Deshalb verzichteten wir auf die Besichtigung des Meteoritenkraters "Gosse Bluff".
In der Region Herrmannsburrg biegt die Strasse nach links in die Mereenie Loop Road ein. Die Mereenie Loop Road führt durch Aboriginee-Gebiet. Darum darf sie nur befahren werden, wenn man über eine "Permit" verfügt. Die Permit kann im Touristenbüro in Alice Springs oder in der Glen Helen Lodge für wenig Geld erworben werden.
Die Mereenie Loop Road führt durch eine landschaftlich einmalige Gegend mit mehrheitlich roter Erde. Eindrücklich ist das intensive Grün der Büsche am Rand von kleinen Bächen im Gegensatz zur intensiv roten Erde. Leider kann auch hier kann der Fahrer die Landschaft nicht richtig geniessen, denn die unberechenbare Naturstrasse Strasse erfordert all seine Aufmerksamkeit. Autowracks am Wegrand und mit kaputten Autoreifen "geschmückte" Bäume zeugen von der Gefährlichkeit der Strasse.
Faszinierend waren die vielen Tiere, welche wir an der Mereenie Loop Road beobachten konnten. Esel und Pferde waren keine Seltenheit. Aber auch mehrere Kamelherden kreuzten unseren Weg.
Die Mereenie Loop Road führt auf den letzten Kilometern an privaten Oel- und Gasfeldern vorbei. Da hier viele Lastwagen fahren, weist die Strasse tiefe Spurrillen auf, welche das Fahren mit Autos schwierig machen.
Kurz vor Kings Canyon Resort ist die Strasse wieder befestigt.
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