Wer früh morgens in Coober Pedy losfährt, kann einen wunderbaren Sonnenaufgang in der Wüste erleben. Die Erdhaufen und Geräte der Opal - Sucher bilden einen willkomenen Vordergrund für Fotos. Die Kreise - ziehenden Adler sind besonders in der Frühe gut zu beobachten und zu fotografieren.
Einige Kilometer von Coober Pedy Richtung Norden entfernt, liegt die Moon Plain (zu Deutsch: die Mond - Ebene). Der Name ist nicht falsch gewählt, erinnert doch die Moon Plain nur allzu stark an eine Mondlandschaft.
Es folgt eine staubtrockene und dennoch sehr abwechslungsreiche Strecke. Die Autowracks am Strassenrand zeugen davon, dass die Strecke gefährlicher sein kann als wir sie angetroffen hatten. Vorsicht ist geboten, wenn aus weiter Ferne ein Road Train entgegenkommt. Das Sicherste ist dann : Zur Seite fahren, am Rand anhalten und warten, bis das Gefährt vorbei ist.
Die Strasse überquert den Algebullcullia Creek, den Lora Creek und den Arckaringa Creek. Obwohl diese Creeks meist trocken sind, ist bei der Ueberquerung Vorsicht vor spitzen Steinen geboten. Autoreifen können durch diese spitzen Steine leicht zerstochen werden. Eine Panne in der Wüste kann ziemlich unangenehm werden.
Die Wüste ist nicht unbewohnt. Wir haben Schafe, Adler - ja sogar Kühe angetroffen.
Die Strasse endet in Oodnadatta, einer kleinen Siedlung. In Oodnadatta befindet sich das berühmte "Pink Roadhouse". Das Pink Roadhouse ist sowohl eine Tankstelle, ein Restaurant, das abgelegenste Postbüro Australiens, als auch eine Autowerkstatt.
Wer sich für Eisenbahnen interessiert, kann im Pink Roadhouse den Schlüssel um Railroad Museum verlangen. Viele Fotografien zeugen von den "guten alten Zeiten", als die Old Ghan Railway noch durch das Outback fuhr.
Fährt man einige Kilometer zurück und dann rechts Richtung Arckaringa, kommt man zur "Painted Desert", einer Wüste mit Felsen, welche mehrschichtig gefärbt sind. Das Gebiet der Painted Desert ist auf jeden Fall ein Fotohalt wert. Nach Arckaringa kommt man an den Ruinen von San Marino vorbei und über Copper Hills und Mt. Willoughby nach Cadney, wo die Strasse in den Stuart Highway mündet.
Die Rückfahrt nach Coober Pedy ist dann einfach und schnell.
Eine andere Möglichkeit, nach Oodnadatta zu kommen, ist mit einem Kleinflugzeug. Eindrücklich sind die Opalminen von Coober Pedy und die verschiedenen Farben der Wüste. Auch die Abgelegenheit der wenigen Farmen wie z.B. Evelyn Downs Homestead gibt dem Beobachter Anlass zum nachdenken. Die Landung auf der kurzen Gravel-Piste bei Oodnadatta ist sehr spektakulär.
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