Die Region vor Vestmannsvatn ist relativ feucht. Hier findet man an Flecken mit Wollgras. Am Vestmannsvatn konnten wir Wasservögel im Morgenlicht beobachten. Die kleinen Weiler mit ihren farbigen Dächern sind eine Fotografie wert.
Die Werbemethoden der Isländer sind wetterbedingt speziell. Holzbauten, Steinmännchen und Lupinenfelder weisen auf verfügbare Cottages hin.
Lupinen und Schnee sind auch in diesem Teil Islands nahe beisammen zu finden. Das kleine Fischerdorf Húsavík ist umgeben von Lupinenfeldern, welche die nahestehenden Berge in Blau hüllen. Aber auch gelber Löwenzahn und rosa Polsterpflanzen blühen in dieser Region. Im Windschatten wachsen leuchtendgrüne Moose am Fusse von Lavafelsen.
Die farbigen Häuser eignen sich hervorragend als Vordergrund für Landschaftsfotografien. Bei Ásbyrgi sahen wir das erste Mal einen grossen Baum in Island. Er wuchs an einer Hausmauer empor.
Bei der Abzweigung auf die F862 fanden wir ein rotes Sauerampfer-Feld. Die Hochlandstrasse F862 wird auch von grossen Touristik-Bussen befahren. Das Kreuzen auf der sehr schmalen Piste ist schwierig. Das Hochland ist zu Beginn mit niedrigen Büschen bewachsen. Wir konnten auch überraschend viele Blumen fotografieren. Je höher hinauf man fährt, desto karger wird die Landschaft, bis man den Eindruck bekommt, man sei auf dem Mond.
Eindrücklich ist der Dettifoss Wasserfall. Bezüglich der Wassermenge pro Sekunde ist er der grösste Wasserfall Europas. Da immer Wasserdunst vom Dettifoss in der Luft ist, kann bei Sonnenschein ein wunderschöner Regenbogen beobachtet werden. Das Wasser des Dettifoss Wasserfalles fliesst zuerst über ein paar Vorstufen, bis es die tiefe Hauptstufe hinunterfällt.
Fährt man vom Dettifoss weiter auf der F862, so erreicht man nach einiger Zeit die Ringstrasse 1, wo das Vorwärtskommen wieder kalkulierbar ist..
Bei der Abzweigung in die F88 erkennt man den markanten alten Vulkanschlot des Herðubreiðarfjöll. Die F88 führt anfänglich durch schwarze Lavafelder und Sand. Beim Zurückfahren konnten wir eine Fata Morgana (Luftspiegelung) beobachten.
Bei der Rückfahrt auf der Ringstrasse 1 durchquerten wir grosse Lavafelder. Am Himmel sahen wir lustige Wolkenformen. Einige Kilometer vor Reykjahlið fallen die rotgelben Felsen Námafjall auf. Vor diesen Felsen befindet sich die vulkanisch aktive Zone Hverarönd. Hier findet man Fumarolen (Dampfquellen), Schlamm- und Schwefelquellen (Sulfarolen).
Bei Kísilgúrverksmiðja wird die Erdwärme industriell genutzt. Im ganzen Gebiet findet man alte und junge Vulkanschlote und Kegel.
Die Abenstimmungen beim See Mývatn sind zauberhaft.
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