Das Wetter war an diesem Tag nicht sehr einladend. Wir fuhren so nahe an den Vulkan Hekla heran, wie es erlaubt war. Die Hochland-Strasse F210 war noch geschlossen, weshalb wir auf der 264/268 fuhren. Diese Nebenstrasse ist nicht sehr frequentiert, deshalb ist sie zum Kreuzen relativ schmal gebaut. Dafür wird sie gerne von den Isländern für ihr wichtigstes Hobby benützt - das Reiten. Wenn die Pferde nicht gerade geritten werden, werden sie auf der Weide gehalten.
Ausser dem oft noch aktiven Vulkan Hekla, gibt es in dieser Gegend auch einige Schlote von alten Vulkanen.
Typisch in dieser Gegend waren die roten Felder, welche durch Pflanzen wie die Sauerampfer ihre braunrote Farbe erhalten.
Beim Touristenzentrum Geysir bricht der Strokkur Geysir regelmässig aus. Touristen können sich dem Naturspektakel bis auf wenige Meter nähern. Rund um die Springquelle dampft, zischt und blubbert es gewaltig. Der Geysir ist eigentlich ein tiefes, mit Wasser gefülltes Loch. Unten wird das Wasser durch Erdwärme auf über hundert Grad erhitzt. Das kältere Wasser im oberen Teil wirkt wie ein Korken in der Champagnerflasche. Wird dieser Verschluss nach oben herausgedrückt, kann sich die angestaute Energie entladen - eine Wasserfontäne wird ausgestossen.
Auf dem Fluss Hvítá unterhalb des Gulfoss Wasserfalls wird mit dem Schlauchboot gepaddelt.
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