Als erstes fallen dem Island-Besucher die grossen Lupinenfelder auf, die ganzen Landschaftsflächen eine blauviolette Farbe zwischen dem saftigen Grün der Wiesen verleihen. Bäume sind selten. Einige Gehölze kommen als Zwergformen vor, wie zum Beispiel die Zwergweide. Saftige Gräser leuchten in intensivem Grün. Die isländische Flora ähnelt jener der mitteleuropäischen Hochalpen.
Der vulkanische Ursprung der Insel ist an den Gebirgsformationen unverkennbar.
An der Strasse 518 liegt der Wasserfall Hraunfossar. Er entspringt direkt einer ca. 1 km breiten Quelle. Das Wasser tritt zwischen den Lavaschichten hervor und stürzt in unzähligen Kaskaden in den Fluss Hvitá.
Auf Island verfügt fast jeder noch so kleine Weiler über eine kleine Kirche. Die isländischen Häuser sind oft in leuchtenden Farben gestrichen. Die abgelegenen Häuser eignen sich deshalb sehr gut als Fotomotive.
Schafe und Islandpferde sind häufig und fast überall anzutreffen. Wo die Weiden nicht eingezäunt sind, sind die Tiere auch auf den Strassen anzutreffen, wo sie das absolute Vortrittsrecht besitzen.
Vögel sieht man reichlich in Island. Hält man mit dem Auto an, erscheinen die Vögel und veranstalten ein lautes Schimpf-Konzert.
Zweitklass-Strassen sind oft nicht asphaltiert, aber generell gut zu befahren. Wer kein 4WD-Fahrzeug gemietet hat, sollte jedoch die Versicherungsbedingungen gut studieren. Die Strassenbeschilderung ist ausgezeichnet. Abseits der Ringstrasse 1 ist die Verkehrsdichte nicht hoch. Hier kann man sich auch gut mit dem Fahrrad fortbewegen.
Der untere Teil der F550 ist auf einigen Karten als 550 eingetragen. Es ist jedoch nicht empfehlenswert, diese Strasse ohne Allradfahrzeug zu befahren. Der Abstecher auf der 551 zum Langjökull-Gletscher ist landschaftlich sehr abwechslungreich.
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